Isle of Wight, 17. August 2016

Der für Montag und Dienstag geplante Rundflug durch Southwales und Cornwall bis an Lands End konnte leider nicht wie geplant stattfinden, da wir in Frankreich Probleme mit der Zündspule hatten und wegen Sonn- und Feiertag die Ersatzteile für das Trike erst am Montagabend bekamen. Das Übersetzen nach England war damit erst gegen Dienstagmittag und somit 2 Tage verspätet möglich. Blieben aber immer noch Mittwoch und Donnerstag zur freien Verfügung. Um die beiden Tage nicht im Camp am Flugplatz von Popham "sinnlos" rumzulungern, zog Viktor kurzerhand eine kleine Tagestour zur Isle of Wight aus dem Ärmel. Die beiden anderen deutschen Mitstreiter-Teams waren sofort begeistert und beschlossen, sich Viktor anzuschließen. Kurz um, Sprit für das Trike musste besorgt werden. Flieger klar machen, anziehen und schon konnte es los gehen. Am Rollhalt standen bereit: ein Eagle Trike, ein MTO-Sport Gyro und eine C22 C/S.


 


















Nacheinander startete die kleine Formation und stieg zügig bei leichtem Gegenwind auf ca. 1500 Fuß. Viktor flog vorne weg, gefolgt von den beiden anderen Ultraleicht. Der Kompass zeigte 200 Grad und schon flogen wir westlich der Kontrollzone von Southampton entlang.


 










 

 

 

 








Unsere Route führte uns hinweg über herrschaftliche Ländereien und riesige Solarfelder. Am Horizont schimmerte schon das Meer.

                                                                          

 

 

  



















Ins Sichtfeld rückte der mit einer Autobahn zum Festland verbundene Badeort Bournemouth. 

 

 

 An dessen Küstenlinie hangelten wir uns entlang. Immer mit Blick auf das wunderbar blaue Meer.


 









 

 

 


 

 

 

 





Der Überflug auf die Insel dauerte ca. 15 Minuten.

 

 





















Erster Blick auf Isle of Wight. 


 




















Unser Ziel war der südöstliches Punkt von England, das "andere" Ende der Isle of Wight. Von oben war die leuchtend weißen Kreidefelsen wunderschön zu überblicken.

 

 





















Ein Leuchtturm von vielen. In einer späteren Wettbewerbsaufgabe wird uns das Wissen über diesen Standort noch sehr hilfreich sein. 


 





















Blick auf die kleine Stadt Sundown, dessen Flugplatz unser für heute auserkorenes Ziel für eine gemütliche Mittagspause sein sollte. 

 

 





















Hier im Endanflug auf die Grasbahn des Flugplatzes von Sundown hieß es für die Formation Einreihen und in sicherem Abstand hintereinander zu landen.


 





















Relaxen bei Kaffee und Kuchen. Anschließend wurde die Route für den Rückflug gebrieft, da diese zwischen zwei großen No-Flying-Zones hindurch lief.

 

 





















Direkt nach dem Start und etwas Höhe-machen konnte man schon die Uferlinie des englischen Festlandes erkennen.


 

 



















Auf unserem Rückflugkurs lag die Hafenstadt Portsmouth.  


 

 



















Je näher wir an das Hafengelände kamen, desto mehr Details waren zu sehen. Am Dock lagen ein Flugzeugträger und mehrere kleinere Kriegsschiffe der Royal Navy.  


 

 











 

 







 

Blick auf eine englische Arbeitersiedlung. Die Häuser stehen in Reih und Glied und scheinen alle gleich auszusehen.  

 

 

 



















Nach den dicht besiedelten Stadtbereichen bot das englische Umland ganz andere Herausforderungen an die Navigation. Es gibt unzählige Waldstücke und Waldkanten. Hier der Anflug auf das Wettbewerbscamp, welches während unserer Abwesenheit weiter angewachsen war. 




 

 


















Hier kann man die beiden Graspisten vom Flugplatz Popham sehen. Eine davon verläuft komplett parallel zur Autobahn. 






















Nach einem ruhigen ca. 6 stündigen Flug landete unsere Formation gegen Abend wieder sicher am Austragungsort der WM ein. Während der Meisterschaft überraschte uns eine Navigationsaufgabe, die das gesamte Wettkampffeld auf die Isle of Wight führte. Überraschung deshalb, weil alle Wettbewerbspiloten ausnahmslos ein gutes Stück über freies Wasser fliegen mussten. Das gab es bisher noch in keiner Meisterschaft und war eine echt Premiere. In der Aufgabe mussten mehrere Wendepunkte abgeflogen und dann in die Wettkampfkarte eingetragen werden. Ein Wendepunkt war der Leuchtturm, den wir Tage zuvor bei unserem Inselrundflug ebenfalls als Wendepunkte ausgewählt hatten. 

 

 

 

 

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